Weizen Böckli

Der perfekte Begleiter für Grillgerichte vom Rind und Schwein, Vesperplatten und Eintöpfe.

Stammwürze: Alkohol:
Hefe:
Hopfen:
Reifung:
Bittere: 
Farbe:
Gebinde:
Preis:

17.5 °P
7.4 % Vol.
Obergärige Hefe W-68
Cascade, Mandarin Bavaria
6 Wochen kalte Reifung
IBU 17
Rotbraun
Longneck 0.33 Liter
CHF 3.00 / Flasche

Weizen Böckli

Bierbeschreibung

Vom Augarten aus sieht man hinüber zum Kloster Rheinau. Barocke Mauern, stille Höfe, jahrhundertealte Disziplin. Ein Ort der Einkehr – und der Geschichte. Man könnte fast meinen, wenn dort heute noch Mönche lebten, sie würden bei passendem Wind leise herüberblicken. Und vielleicht, ganz klösterlich unauffällig, den Weg über die Rheinbrücke finden. Denn was hier im Glas steht, hätte auch in eine Fastenzeit gepasst.

Tief bernstein- bis kastanienbraun leuchtet das Weizenböckli, gekrönt von einer cremigen, hellen Schaumkrone. In der Nase reife Banane, dunkler Honig, ein Hauch Trockenfrucht – getragen von der warmen Fülle des Weizenmalzes. Der Antrunk kraftvoll und weich zugleich. Die Textur fast samtig, dicht und dennoch lebendig. Malzsüsse und Hefearomatik greifen ineinander wie Psalmen im Wechselgesang. Trotz seiner Stärke wirkt nichts schwer.

Eine feine, strukturierende Bittere hält das Böckli auf Kurs und sorgt für bemerkenswerte Trinkbarkeit. Hier geht es nicht um Askese. Hier geht es um Substanz. Ein Bier mit Tiefe, mit Geduld, mit innerer Ruhe. Und doch mit einem Augenzwinkern. Denn seien wir ehrlich: Flüssig bricht das Fasten nicht. Ora et bibe. Bete und trinke.

Geschichte

In den Klöstern Bayerns und darüber hinaus galt einst eine einfache Regel: Was flüssig ist, bricht das Fasten nicht. So entstand eine ganze Bierkultur aus Disziplin, Entbehrung – und erstaunlicher Kreativität. Während der Fastenzeit brauten Mönche besonders kräftige Biere. Nahrhaft, vollmundig, stärkend. Flüssiges Brot. Der Bock wurde zur geistlichen Energiequelle.

Das Weizenböckli steht in dieser Tradition – aber nicht nur für die Fastenzeit. Es greift die Idee des starken, obergärigen Bieres auf und verbindet sie mit der Fülle des Weizenmalzes. Kräftig eingebraut, mit Struktur und Tiefe, aber so geführt, dass Genuss stets vor Schwere steht.

Was einst als stille Versorgung in klösterlichen Mauern gedacht war, wird hier zur offenen Einladung: Ein Bier mit Substanz. Ein Bier mit Geschichte. Ein Bier, das zeigt, dass Verzicht manchmal erstaunlich genussvoll sein kann. Und seien wir ehrlich: Flüssig bricht das Fasten nicht.

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